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Die Philippinen - was für ein Paradies!

Die Philippinen standen als zweiter Punkt auf unserer Reiseroute. Bislang hatten wir nur Gutes darüber gehört. Wir lieben Inseln, wir lieben Strand, Sonnenuntergänge und wir lieben es, zu entdecken. Es wurde also Zeit, sich dies selbst anzusehen!
Bohol - eine Insel voller Grün
Nach verpasstem Flug und unendlicher Verspätung erreichten wir am Mittwoch endlich unseren ersten Stop auf den Philippinen: Die Insel Bohol. Der Flughafen war irgendwie keiner, das Flugzeug musste auf der Landebahn wenden - richtig praktisch. 😝 
Per Taxi wurden wir sofort zu unserem Hotel gebracht .Zwei Nächte verbrachten wir auf dieser wunderschönen Insel. Geschlafen haben wir im Ocean Suites Boutique Hotel Bohol.

Für unsere Erkundungstour haben wir uns einen Roller gemietet. Das war absolut genial und mittlerweile lieben wir es. Wir konnten halten, wann immer es uns gefiel, wir hatten keinen Stress und konnten die Landschaft wunderbar geniessen. Wir kamen an kleinen Dörfern, Reisfeldern und Kirchen vorbei. Als erstes stand der Besuch des Tarsierparks an. Die kleinen Primaten werden nur etwa 10 cm gross. Als Besucher muss man sich extrem leise verhalten, da die kleinen Tiere, wenn sie sich erschrecken, ihren Kopf gegen irgendwas hämmern, bis sie sterben. Aber süss waren sie allemal.
Der Tarsierpark ist jeden Tag von 9.00 - 16.00 Uhr geöffnet. 
Weiter ging unsere Fahrt und wir fuhren zu den bekannten, und bei unserem Besuch grünen, Chocolate Hills. Diese sahen wir schon von weitem, sie waren einfach gigantisch! Viel grösser, als ich sie mir je vorgestellt habe. Rund 1230 Halbkugeln von ungefähr gleicher Form und Grösse verteilen sich hier auf  50m². Während der Trockenzeit verfärben sich die Chocolate Hills braun. Die Landschaft entstand durch die Einflüsse der Umwelt, Regenwasser und Erosionen spielten hierbei eine grosse Rolle.
Loboc River
Bei unserer Rückfahrt wurden wir am Loboc River angequatscht, ob wir nicht Lust hätten, uns mit zwei weiteren Pärchen ein Boot zu teilen, um damit eine Stunde über den smaragdgrünen Fluss zu tuckern. Klar, wir sagten zu. Es war wundershön und entschleunigend. Viele Palmen, ein Wasserfall und nette Leute - was gibts besseres. 😋
Der Loboc River gehört zu einem der wichtigsten Touristenziele auf Bohol. Man kann auf den Schiffen auch ein Dinner zu sich nehmen. 
Leider war somit auch dieser Tag und somit unsere Zeit auf der philippinischen Insel zu Ende. Bohol, du warst toll. Dich besuchen wir garantiert ein zweites Mal. Nachdem wir ausgeschlafen und gefrühstückt hatten, packten wir unsere sieben Sachen und wir machten uns ein weiteres Mal auf den Weg zum Flughafen. Unsere nächste Insel und somit unser nächstes Ziel für die nächsten Tage: Palawan.

Palawan - unsere lang ersehnte Auszeit
Unsere Zeit auf Palawan verbrachten wir im Jungle Beach Resort. Dieses wird von Jürg betrieben. Er ist Schweizer und kam in der Auswanderersendung "Auf und davon" vor, welche wir uns immer angesehen hatten. Deshalb fiel unsere Unterkunftswahl auch auf dieses Resort. Es liegt exakt 73 Kilometer von der Stadt Puerto Princesa, welche wir auch anflogen, entfernt. Leider war es bei unserer Ankunft am Flughafen schon dunkel, dennoch fand sich ein Taxi, welches uns zu unserer Unterkunft brachte. Keine Strassenbeleuchtung weit und breit, holprige Strassen und die unendlich vielen Kurven machten die Fahrt sehr äähm interessant. 😂
Das Jungle Beach Resort liegt direkt am Meer und es ist wunderbar ruhig. Keine schreienden Menschen auf der Strasse, kein Gehupe. Nur Meeresrauschen und Vogelgezwitscher. Was gibt es besseres?
Den ersten Tag verbrachten wir mit einem super Frühstück - "start your day right" nicht wahr? Danach haben wir uns auf die faule Haut gelegt und relaxten. Ganz entspannt versuchten wir, den Stress der letzten Tage loszuwerden. Am Sonntag beschlossen wir dann, zum nahe gelegenen Wasserfall zu wandern. Der Weg war zum Teil sehr anstrengend, anschliessend wurden wir aber mit einer wunderschönen Aussicht belohnt. Das Wasser wahr sehr kühl und wir gönnten uns ein natürliches Fischspa.
Am nächsten Tag haben wir dann einen Ausflug nach Sabang gemacht, um den Underground River zu besichtigen. Die Höhle ist riesig. Laut dem Guide befinden sich auch allerlei Tiere in der Höhle, wie etwa Krabben, Pythons oder Warane. Wir haben aber nur Fledermäuse gesehen. 🐜 🐛
Der Underground River in Sabang gehört mit 6 Kilometern zum längsten der Welt und gilt deshalb auch als UNESCO Weltkulturerbe.
Für den Rückweg haben wir den Bus genommen, was erstens viiiel günstiger war und zweitens war die Fahrt recht abenteuerlustig. Im Bus waren alle Fenster offen, dadurch haben wir das erste Mal in den Philippinen gefroren. 
Leider erwischte mich dann eine Ohrenentzündung, welche den Flug nach Boracay unmöglich machte. Dabei hatte ich mich so gefreut, denn die Strände sahen einfach märchenhaft aus. Wir haben also beschlossen, zurück nach Puerto Princesa zu reisen, um dort die letzten Tage zu verbringen. Die meiste Zeit verbrachten wir dann mit Essen und am Pool rumhängen. Ausserdem checkten wir weitere Flüge ein und erledigten einige Kleinigkeiten. 
Was in den Philippinen interessant ist ist, dass der Strom immer wieder für einige Minuten ausfällt, sodass beispielsweise in den Restaurants einfach kein Power mehr für den Ofen vorhanden ist. 😛
Am Samstag ging es dann nochmals auf Erkundungstour und wir fuhren mit einem Trycycle zu einem Schmetterlingsgarten. Dort tummelten sich viele bunte Schmetterlinge. Der Tag bot eine willkommene Abwechslung.
Als neuen Wochenstart haben wir uns auch ein neues Ziel ausgesucht. Frühmorgens heisst es für uns: Singapur, wir kommen!











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