Swift

Peking & die grosse Mauer von China

Als wir verkündeten, dass wir unserer Reise in Peking beginnen wollten, haben uns viele angeschaut und gefragt: Peking? Warum zur Hölle Peking? Nun ganz einfach: Schon länger war es ein Traum von mir, über die Chinesische Mauer zu spazieren. Und was soll ich sagen – wir haben es getan!
Endlich in Peking angekommen, verschliefen wir erst einmal den restlichen Montag und planten den nächsten Tag. Dienstags um 7.00 Uhr in der Früh  ging es dann auch los. Ein Taxi brachte uns zur Busstation Dongzhimen. Dort setzten wir uns in einen Bus und fuhren eine Stunde bis Beidajie. Nochmal ein kurzes Stück Taxifahrt und wir erreichten endlich die Chinesische Mauer in Mutianyu. Wir haben uns bewusst für Mutianyu entschieden, da dieser Abschnitt weniger überlaufen sein soll (und schlussendlich auch war.)
Tickets wurden gelöst und los gings. Per Shuttle Bus wurden wir zur Gondel gefahren, welche uns bis zu unserem Ziel nach oben bringen sollte.
Die grosse Mauer von China wurde während der Ming Dynastie gebaut und ist laut Angaben über 21‘000 km lang.
Soviel wurde es bei uns nicht, dennoch sind wir ein gutes Stück gelaufen. Immer wieder hielten wir an und machten Fotos. Es war unglaublich, und wir begreifen bis heute nicht, dass wir wirklich dort waren.
Auf dem Weg erreichten uns viele Stufen, mal ging es bergauf, mal bergab.
Wir erwischten auch das tollste Wetter und da es Nebensaison war, hatte es auch kaum Leute. Genau wie die Mauer selbst, ist auch die Landschaft, von der sie umgeben ist, atemberaubend schön.
Am Nachmittag kehrten wir dann wieder nach Peking zurück. Auf dem
Plan stand die Besichtigung des Himmeltempels. Dieser lag in einem Park, welcher leer und dadurch irgendwie mysthisch war. Touristen hat es um diese Jahreszeit auch keine. In Peking in der Stadt war es auch wieder ein ganzes Stückchen kühler. So machten wir eine Runde durch den Park und schauten uns die alten Gebäude und Paläste an.

Der Himmelstempel ist der Park, indem die Kaiser der Ming-  & Qing Dynastien jedes Jahr für eine gute Ernte beten.
Nachdem unser Rundgang beendet war, fuhren wir noch etwas mit der Metro herum (versucht das mal.. gar nicht so einfach!) und dann war es auch schon Zeit, um zum Hotel zurück zu kehren und unser Gepäck abzuholen. Wir wurden zum Flughafen gefahren, wo unser Flug zu unserer nächsten Destination auf uns wartete.

 Mit unseren Backpacks und voller Vorfreude auf das nächste Land und die Wärme, brachen wir auf. 

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