Swift

Unser Roadtrip Woche 1 - Perth bis Hyden

Australien eroberte unsere ❤❤ im Sturm und so freuten wir uns auf fünf spannende Wochen Camping durch den Westen mit unserem Apollo13.
Nachdem wir am Sonntag unseren Camper abgeholt hatten, ging unser Roadtrip auch direkt los. Unser erster Halt war Augusta, wo wir auf einem kleinen, einfachen Campingplatz übernachteten. Am nächsten Morgen ging es dann weiter über Cape Leeuwin. Dort sahen wir uns kurz den Leuchtturm an, der wie eine weisse Wand in der Land steht. Dann fuhren wir auch schon weiter Richtung Albany. Leider war der von uns ausgesuchte Campingplatz dort schon voll, doch der Betreiber empfahl uns, einfach bei einer BBQ- Station wild zu campen. Gesagt, getan und nach und nach gesellten sich immer mehr dazu. Der Platz befand sich direkt am Strand, einschlafen mit Meeresrauschen war also vorprogrammiert! Als es dunkel wurde, erhaschten wir einen Blick auf den Sternenhimmel über uns - es war atemberaubend schön! Noch nie in meinem ganzen Leben habe ich so viele Sterne auf einmal gesehen. 🌊 ★★
Der nächste Morgen begann sehr früh, nämlich bereits um 6.00 Uhr. Wir mussten früh los, dass wir nicht kontrolliert wurden, denn wildes campen ist nicht so gerne gesehen. Das nächste Ziel unseres Roadtrips war der Fitzgerald River Nationalpark. Hier hatten wir zwei Übernachtungen geplant und dies war die richtige Entscheidung. Der Park ist total schön und wir befanden uns fast alleine. Unser Platz lag wieder direkt am Meer. Das türkisfarbene Wasser und der schneeweisse Sand luden einfach zum bleiben ein.
Der Fitzgerald River Nationalpark wurde von der UNESCO zum Biosphärenreservat erklärt. In ihm leben über 200 Säugetiere und es wachsen ganz viele verschiedene Wildblumen und Pflanzenarten. 

Am Mittwoch unternahmen wir einen kleinen Spaziergang im Park und liefen einen der kurzen Trails. Unterwegs sahen wir viele Vögel und Echsen. Das kräftige Grün im Park erhebt sich zu einem extremen Kontrast im Vergleich zum klaren Wasser. Auch zu diesem Zeitpunkt waren wir praktisch alleine im Park - was will man mehr?
Am Abend, noch vor Einbruch der Dämmerung, geschah dann noch etwas ganz cooles 😊 Wir sassen da so auf unseren Campingstühlen, als ich aus den Augenwinkel etwas vorbeihuschen sah. Als ich dann meinen Kopf hob und nach vorne blickte, sah ich auch, was es war: ein Känguru!! Es hüpfte bis zu unseren Stühlen und blieb sogar eine Weile. Was für ein besonderer, wenn auch etwas beängstigender, Moment. Unglaublich, wir konnten unser Glück kaum fassen!
Alle Informationen über den schönen Park sind hier zu finden.
Nach aufwachen, frühstücken und einer sehr kurzen und kalten Dusche aus unserer Solardusche, ging es am Donnerstag dann weiter Richtung Esperance. Dort besuchten wir den Cape le grand Nationalpark. Eigentlich wollten wir die berühmte Szenerie "liegende Kängurus am Strand" sehen - stattdessen sahen wir ziemlich viel Leute. Nichtsdestotrotz hat der Park viele schöne Ecken zu bieten, wie die Lucky Bay, die Hellfire Bay und den Frenchmans Peak.
Alles über den Cape le grand gibt es hier.
Am Samstag ging es für uns nochmals ein gutes Stück weiter, wir fuhren nämlich hoch nach Hyde. Dort steht der Wave Rock, der grosse, berühmte Granitfels, den wir besichtigen wollten. Gesagt, getan. Auf der Fahrt wurde es immer heisser. Gestartet waren wir am Morgen bei schönen 28 Grad, in Hyde angekommen herrschten dann 42 Grad! Das war schon ein heftiger Unterschied. Am Abend kühlte es dennoch sehr schnell ab - es gewitterte. 😊 War einen Tag zuvor in der Nähe ein Buschfeuer ausgebrochen, wurde der Boden mit Wasser nur so getränkt. Am nächsten Morgen besuchten wir noch kurz den Wave Rock und machten uns weiter auf den Weg.
Mehr Informationen zum Wave Rock sind hier zu finden.
Unsere weiteren Ziele sind zum einen der Nambung Nationalpark, zum anderen wollen wir möglichst hoch bis Exmouth. Das wird in den kommenden Wochen gut zu schaffen sein und wir freuten uns sehr darauf. Apollo13, wir sind bereit!





You Might Also Like

0 Kommentare