Swift

Unser Roadtrip Woche 2 - Hyden bis Exmouth

Unsere zweite Woche begannen wir im Regen. Nachdem wir eine Nacht in Perth mussten, da unser Apollo13 einen kleinen Defekt aufwies, fuhren wir am Montag nach der Reparatur gleich los, damit wir am Dienstag dem Nambung Nationalpark besuchen konnten.
Unser Plan, die Pinnacles im Nambung Nationalpark zu besuchen, fiel aber buchstäblich ins Wasser, denn es regnete wie aus Kübeln. Selbst mit unserem 4WD war es uns zu heikel - in besagtem Park wird nämlich nur auf Sand gefahren! So machten wir uns auf, weiter Richtung Norden zu fahren. Unser nächstes Ziel war dann halt der Kalbarri Nationalpark. Unterwegs rannten Emus vor uns über die Strasse und eine rote Schlange wand sich, was das Zeug hielt. Für die Zeit, die wir erst mit unserem Camper unterwegs waren, hatten wir schon extrem viele Tiere gesehen. 😛

Doch wie es das Schicksal so wollte, war die einzige Strasse im Kalbarri wegen Roadwork geschlossen. Ernsthaft? Wir hatten uns so darauf gefreut, das Natural Window zu sehen. Wir fuhren dennoch hinein und hielten an einer Schlucht, setzten uns hin und genossen die Weite. Unser Frühstück mussten wir im Fahrzeug zu uns nehmen, da einfach zu viele Fliegen umherschwirrten. Danach fuhren wir weiter nach Monkey Mia. Unterwegs machten wir noch Halt, um uns den Hamelin Pool und den Shell Beach anzusehen.
Alles über den Kalbarri Nationalpark ist hier zu finden.
In Monkey Mia angekommen, buchten wir uns auf dem einzigen Campingplatz einen Platz für zwei Nächte. Es war super, direkt am Meer. Emus statteten dem Campingplatz auch noch einen Besuch ab und Pelikane tummelten sich am Strand im Sand und genossen mit uns den Sonnenuntergang. Der Plan für den nächsten Morgen war, die Fütterung der Delfine anzuschauen und uns einen gemütlichen Tag zu machen. 🐬
Um 7.45 Uhr am nächsten Morgen fand dann die besagte Delfinfütterung statt. Die Delfine sind wilde Tiere, die seit 1960 immer wieder ans Ufer kommen. Dies hat angefangen, da die Fischer ihre Fischabfälle mit den Delfinen zu teilen begannen. Jeden Morgen kann man also dabei sein, wenn die Ranger die Fische verteilen. Jeweils sechs Personen werden von den Volontären ausgesucht, die die 🐟 dann verteilen dürfen. Auch ich wurde ausgewählt - ein schönes Erlebnis.
Die Geschichte der Monkey Mia Delfine gibt es hier.
Da wir ja noch eine Nacht blieben, führte uns unser Weg erst am Freitag weiter. Wir besuchten den Francois Person Nationalpark. In diesen kommt man nur mit einem 4WD - Fahrzeug - Glück für uns. Die Farben im Park wiesen ein wahres Schauspiel auf - schneeweiss, leuchtorange und dunkelblau. Nach Besichtigung des Parkes ging es noch weiter in ein Ocean Aquarium Park. Wir hatten eine kleine Führung und sahen dann zu, wie die Haie gefüttert werden. Leider war der Hunger bei ihnen nicht mehr allzugross. Das Aquarium war dennoch sehr interessant.
Alles über den atemberaubenden Park findet man hier.
Am Samstag kehrten wir dann früh am Nachmittag in Carnavan auf dem Campingplatz ein und machten nicht mehr viel. Ich habe ein bisschen am Blog geschrieben und Matthias hat gelesen. Am Sonntag ging es dann weiter Richtung Coral Bay. Wir besprachen ausserdem unsere Strecke und da wir so gut vorankamen, werden wir noch einen Abstecher zum Karijini Nationalpark machen. In Coral Bay haben wir zwar übernachtet und eine gute Pizza gegessen, gross war der Ort aber nicht. Das Meerwasser war sehr klar und wir badeten hier das erste Mal in Australien im Meer.
Wir sind gespannt, was Woche drei unseres Roadtrips bringt. Bereit für neue Abenteuer sind wir allemal. Leider sollte es regnen und aufgrund eines Zyklonen heftig winden - aber auch das ging dann vorbei!

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