Swift

Unser Roadtrip Woche 4 - Kalgoorlie bis Cervantes

Unsere vierte Woche unseres Roadtrip startete extrem gut, Eine Geisterstadt, viel Gold und fliegende Ärzte machten den Anfang. Und zwei Punkte meiner Bucketlist konnten auch abgehakt werden. ✌
Am Montag machten wir uns auf den Weg nach Kalgoorlie und legten unterwegs einen stopp in Gwalia ein - Bucketlistpunkt
In Gwalia gibt es auch ein Museum, welches wir uns zuerst angesehen haben. Es gibt viel zu entdecken und viele Informationen. Als nächstes erkundeten wir das verlassene Städtchen. Alles war noch sehr intakt und es war, als lebten immer noch Menschen in den kleinen Häusern. Tolles Gefühl!
Von Gwalia ging die Reise dann weiter nach Kalgoorlie, wo sich die grösste Goldmine Australiens befindet, die heute noch aktiv ist. Wir kamen etwas zu spät, der Campingplatz war eigentlich schon geschlossen. Doch wir hatten Glück und das Personal war noch vor Ort im Büro. So buchten wir für zwei Nächte und richteten uns auf unserem Stellplatz ein.
Am Dienstag war es dann endlich soweit, ich konnte den nächsten Punkt abhaken, denn wir besuchten die Royal Flying Doctors. Das sind die fliegenden Ärzte Australiens. Die eigentliche Tour des Tages war schon vorbei. Zum Glück war aber gerade eine Reisegruppe vor Ort, bei der wir uns anschliessen durften.
Als erstes wurde uns die gesamte Geschichte über die Royal Flying Doctors näher gebracht, danach besichtigten wir noch eines der Flugzeuge. Die ganze Tour war sehr eindrücklich und aufschlussreich. Die Flugzeuge sind übrigens Schweizer Modelle. 😛 ✈
Alles über die RFD ist hier zu finden.
Nach den fliegenden Superhelden besuchten wir den Super Pit Lookout. Hier befindet sich die aktive Goldmine. Von diesem Aussichtspunkt hat man eine unglaubliche Aussicht auf den gesamten äusseren Teil der Mine. Die riesigen Trucks, die ganz unten ihre Arbeit verrichten, sahen von oben aus wie Spielzeugautos. Die Tour haben wir ausgelassen und stattdessen noch etwas relaxt.
Lies hier mehr über die Mine und den Lookout.
Donnerstags fuhren wir nach Fremantle. Die kleine Hafenstadt ist einfach umwerfend. Alles ist hier ganz entspannt und niemand ist in irgendeiner Weise gestresst (und falls doch, so merkt man es einfach nicht.) Als erstes statteten wir dem Gefängnis, dem Fremantle Prison, einen Besuch ab. Das alte Gebäude gehört mittlerweile zum Weltkulturerbe und ist noch extrem gut erhalten. Geschlossen wurde es im Jahr 1991. 
Zwei Touren wurden von uns gebucht und für super befunden. Die erste war die "Great Escapes" - Tour, auf der die besten Ausbrüche erzählt werden. Da waren tatsächlich einige sehr einfallsreiche darunter. Als zweites besuchten wir die "Doing Time" - Tour. Hier haben wir uns die Geschichte des Gefängnisses angehört und die Schauplätze, an denen die Leute gehängt oder gefoltert wurden, wurden uns gezeigt. Beide Touren waren super interessant und definitiv empfehlenswert.
Hier gibt es noch mehr Touren und Informationen.
Später ging es dann noch in die Markthalle. Hier drin befinden sich unendlich viele Stände, an denen alles mögliche angeboten wird. Von Essen über Schmuck ist alles dabei. Den Tag verbrachten wir mit stöbern und begutachteten so viele tolle Dinge. Zum Abschluss des Tages gönnten wir uns noch ein Eis im BEN & JERRY'S Shop! 😍 🍨
Noch mehr Marktfeeling gibts hier.

Samstags fuhren wir dann noch einmal Richtung Cervantes zu dem tollen Campingplatz. Unser Plan, die Pinnacles zu sehen, ging diesmal auf und wir hatten keinen Regen.
Da wir bereits das zweite Mal auf dem gleichen Platz übernachteten, erhielten wir eine Nacht geschenkt. Der Samstagabend wurde uns sogar noch durch einen wunderschönen Sonnenuntergang versüsst.
Am Sonntag haben wir zuerst einmal ausgeschlafen und begaben uns dann zum Nambung Pinnacle Nationalpark, der sich nur rund 20 Kilometer von unserem Campingplatz entfernt befand. Angekommen, 12$ Eintrittsgeld bezahlt und los ging's.
In der Pinnaclewüste befindet sich eine vier Kilometer lange Strecke, die man befahren kann. Die Sandgebilde sehen wirklich cool aus und die Landschaft ist beeindruckend. Mich fasziniert immer wieder, was die Natur auf Lager und alles zu bieten hat. Wir knipsten ein paar Fotos und machten uns wieder auf den Rückweg. Wir gönnten uns einige Runden im Pool, bevor wir in der grossen Küche kochten und zu Abend gegessen haben. 
Nun lag nur noch eine Woche in Australien mit Apollo13 vor uns - wir versuchten, das beste noch herauszuholen. Mal schauen, was noch alles möglich war.



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