Swift

Roadtrip durch die USA

Einmal durch die USA reisen, am besten im Mietwagen. Ein Roadtrip bedeutet unendliche Freiheit. Welche wir sehr genossen. Ich liebe die USA und erzähle dir hier von unserer zweiwöchigen Reise!
Denver & der Mount Rushmore
Unsere Reise führte uns von Zürich über Chicago nach Denver, wo wir dann die erste Nacht verbrachten. Am nächsten Tag starteten wir die erste Etappe bis zum Mount Rushmore. Das Denkmal wurde 1941 fertiggestellt und befindet sich im Bundesstaat South Dakota. Es zeigt die Gesichter der vier wichtigsten amerikanischen Präsidenten. Von links nach rechts sind dies George Washington, Thomas Jefferson, Theodore Roosevelt und Abraham Lincoln. Jedes Portrait weist eine Höhe von 18 Meter auf! Wenn man wirklich davor steht, ist das Kunstwerk unglaublich eindrucksvoll.
Hier gibts noch mehr über den Mount Rushmore zu lesen.
Natur pur im Yellowstone Nationalpark
Anfangs wusste ich nicht so recht, was ich an Gepäck einpacken sollte. Denn einerseits erlebten wir Sonne und 40 Grad und andererseits Schnee und kalte Temperaturen. Wo das denn? Im Yellowstone Nationalpark. Und dies war auch unser nächster Halt. Dieser ist vorallem für seine Geysire bekannt. Aber ist das schon alles? 
Der Park wurde 1872 gegründet und ist somit der älteste der Welt. Er beheimatet viele Wildtiere, vorallem Bisons und Bären sind hier weit verbreitet. 1978 erklärte man den Yellowstone Nationalpark zum Weltkulturerbe.
Der wunderschöne Park befindet sich im Bundesstaat Wyoming und somit rund 9 Stunden von Denver, unserem Start, entfernt. Wir haben übrigens etwas ausserhalb übernachtet, nämlich im kleinen Dörfchen Cody.
Alles zum Park ist hier zu finden.
Nach einem kurzen Aufenthalt in Salt Lake City ging die Reise weiter zum Arches Nationalpark. Hier findet man die meisten natürlichen Steinbögen der ganzen Welt. Diese entstanden durch die Witterung und Erosion im Laufe der Zeit. Im Jahre 1929 stellte man das gesamte Gebiet als National Monument unter Schutz. 1971 wurde dieses dann zum Nationalpark erklärt. 
Die Landschaft des Arches Nationalpark ist atemberaubend. Es ist einfach immer wider eindrücklich, was Mutter Natur uns alles zu bieten hat.
Weitere Informationen sind hier zu finden.
Das Monument Valley, eine unendliche Weite und ein Pferderücken
Nach gut drei Stunden erschien endlich, das aus Westernfilmen bekannte Monument Valley, in unserem Blickfeld. Es befindet sich im Grenzgebiet der beiden Bundesstaaten Arizona und Utah. Es ist besonders berühmt für seine atemberaubende Landschaft mit den riesigen Felsplateaus - das Markenzeichen des Monument Valley. 
Die ersten Einwohner sollen hier die Anasazi- Indianer gewesen sein. Diese haben ihre Höhlen bereits vor über 1500 Jahren gebaut. Allerdings verschwanden sie bereits wieder, bevor die Weissen eintrafen. Da die Geschichte und die Landschaft sehr einladend sind, machten wir uns auf.
Und da das Glück bekanntlich auf dem Rücken eines Pferdes liegt, wollten wir diese so erkunden. Wir waren und sind bis heute keine erfahrenen Reiter und waren ganz gespannt, wie wir dies meistern würden.
Nach einer wirklich sehr holprigen Fahrt, trafen wir am Pferdestall ein. Uns wurde nahegelegt, lange Hosen zu tragen, was sich als ein ziemlich guter Ratschlag erwies. Die Sonne war zwar brütend heiss und brannte nur so herab, aber unsere Oberschenkel wären sonst ziemlich aufgescheuert gewesen.
Durch die Landschaft zu reiten war toll, wir hatten einen "Guide", der uns einige Informationen weitergab und viel erklärte. 
Alles über das Monument Valley gibt es hier zu finden.
Über Williams weiter zum Grand Canyon
So sah unser Plan aus. Zuerst fuhren wir in das kleine Städtchen Williams. Es scheint, als wäre hier die Zeit stehengeblieben. Alles erinnert hier noch an die berühmte Route 66. Am nächsten Morgen ging es dann endlich zum Grand Canyon. Ich war ja so gespannt darauf. Und das Ergebnis war einfach nur unfassbar atemberaubend. Dies ist einer der Augenblicke und Szenerien, die man niemals in Worte und Bilder einfangen und beschreiben kann.
Der grösste Teil des Nationalparks, eine steile Schlucht, die eine Länge von 450 Kilometer aufweist, liegt im Bundesstaates Arizona. 
Der Grand Canyon gehört zu einem der grössten Naturwundern und Touristenattraktionen der Erde. Er wird in einem Jahr von etwa fünf Millionen Leuten besucht.
Auch ich war total fasziniert und finde, ein Besuch ist mehr als nur empfehlenswert.
Vegas, Baby!
Yeah, endlich kamen wir in Las Vegas an. Die Anfahrt war grandios, wie aus dem Nichts erschien die Stadt vor uns. Es war extrem heiss, doch in Las Vegas mangelt es nicht an Klimaanlagen. Wir checkten in unserem Hotel ein, duschten und zogen uns um. Als nächstes gings zuerst auf Shoppingtour. 
Gottseidank sind auch die ganzen Hotelanlagen mit Einkaufsläden klimatisiert. Während eines Besuches im Rainforest Cafe, welches sich im MGM- Gebäude befindet, besprachen wir unser Abendprogramm. Das Ergebnis war eine Show von David Copperfield. WOW, war DAS beeindruckend. Immer wieder frage ich mich, wie die Tricks funktionieren könnten. Der Eintritt kostete uns zwar etwa 100$ pro Person, hat sich aber auch definitiv gelohnt!
Zum Schluss schlenderten wir noch etwas durch Vegas. Eigentlich stand auch noch der Besuch der Wasserspiele beim Bellagio an, doch leider fanden diese um die späte Uhrzeit nicht mehr statt. 
Viele Leute lieben Vegas. Das gilt auch für mich, dennoch war ich froh, dass wir am nächsten Tag weiterfuhren und unseren Roadtrip fortsetzten.
Alles über die glitzernde Stadt gibt es hier.
San Diego & hola mexico
In Las Vegas fiel uns auf, wie schnell wir auf unserer Reise vorankamen und wir noch einige Tage übrig hatten. Wir entschieden uns, zwei Nächte in San Diego zu verbringen. Wir assen in einem wahnsinnig guten italienischen Hotel und shoppten auch hier noch etwas. Müde legten wir uns ins Bett und schliefen trotz der riesigen Vorfreude ein.
Denn am nächsten Tag machten wir uns früh auf, und fuhren an die Grenze von Mexiko! Über eine Fussgängerbrücke gelangten wir nach Tijuana. Den Unterschied zur USA bemerkten wir sehr schnell. Hier ist nichts mehr modern, vieles zerfallen. Viele Marktstände luden zum Verweilen ein. Und selbstverständlich haben wir in einem mexikanischen Restaurant unser Mittagessen eingenommen. Die Margarita war etwas stark, aber der Rest war superlecker. Wir holten uns noch einige Souvenirs, tranken Tequilla und liefen wieder zurück nach Amerika. Adios Tijuana.
Der Tag war heiss und anstrengend, und so fielen wir abends todmüde ins Bett.
In der Stadt der Engel
Nach den letzten Tagen on the Road liessen wir uns in Los Angeles wieder. Übernachtet haben wir in Santa Monica im Best Western Plus. Das Preisleistungsverhältnis war hier wirklich gut. Und das beste daran war: Der Ihop mit seinen köstlichen Waffeln befand sich gleich nebenan.
In Los Angeles verbrachten wir unsere letzten Tage und ich muss sagen, dass mir die Stadt wirklich gefällt. Einen Tag haben wir in den Universal Studios verbracht. An den anderen sind wir am Venice Beach entlang spaziert, hielten unsere Füsse ins eiskalte Wasser und trotzten dem kühlen Wind. Wir sind mit einer Bustour durch Beverly Hills gefahrenund machten Fotos mit dem Hollywood Sign. Einer der besten Burger assen wir am Santa Monica Pier in einer kleinen Surfbude. Wir schlenderten durch die Stadt und liessen uns treiben.

Am nächsten Morgen packten wir unsere Koffer, brachten wir unseren Mietwagen wieder zurück und checkten ein. Unsere zwei Wochen in den USA gingen so rasch vorbei, aber wir freuten uns auch wieder auf zu Hause. 😀

So.. und wann startet dein Roadtrip durch das Land der unbegrenzten Möglichkeiten? 



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