Swift

Camping in Holland? Aber sicher!

Camping ist gerade wieder sehr hoch im Kurs. Da auch wir Natur lieben, wollten wir dies unbedingt auch ausprobieren. Im folgenden Bericht teile ich unsere Erfahrungen mit euch!
Ein Gastbeitrag von Noëmi Caruso.

Den Campingplatz t’Seleantsje hatten wir ausgewählt , weil wir relativ spontan beschlossen hatten, unsere England-Rundreise zugunsten eines Strandurlaubs sausen zu lassen. Mein Mann hatte leider eine Operation und deswegen wären Wanderferien schlecht gewesen. Nun, unsere Prioritäten waren Hundefreundlichkeit und die Nähe zum Strand. Auch wichtig war uns, dass der Campingplatz aus unserer Heimat innert nützlicher Frist, sprich innert eines Tages erreichbar gewesen wäre. 

Die Fahrt dauerte schliesslich etwa neun Stunden, eine Strecke, die sich zu zweit super bewältigen lässt, wenn man sich abwechselt und immer mal wieder eine Futter- oder Pipipause einlegt. Auch unser Hund hat die meiste Zeit verschlafen. Zu finden war der Campingplatz dann sehr gut, er ist mit dem Wohnwagen einfach zu erreichen und die Lage ist tatsächlich so traumhaft, wie wir im Internet gesehen haben.
Das Einchecken war sehr familiär und auch wenn ich etwas bei der Buchung verwechselt hatte, konnten wir sofort den richtigen Platz bekommen. Auf dem Wohnwagen- und Zeltplatz sind die Plätze nicht ganz klar beschriftet, was die Suche ein wenig erschwert hatte, aber die kleine Karte, die wir erhalten haben, hat uns da gute Dienste geleistet. 
Der Zeltplatz selbst liegt direkt an einem Kanal, auf dem vielleicht einmal stündlich ein Boot vorbei tuckert. Zum Strand läuft man zwei bis drei Minuten maximal, also auch nicht weit. Dieser ist von der Sandmenge her eher kurz, aber man kann auf dem Deich weit spazieren und die Küste entlang des Meeres überblicken. 
Was uns aufgefallen ist, ist dass ständig ein leichter Wind geht. Dies ist nicht weiter tragisch, sondern gerade im Hochsommer erfrischend. Es hat uns allerdings davon abgehalten, zu baden, was aber nicht für unseren Hund galt. Dieser hat jeden Tag geplanscht und durfte vielen anderen entspannten Hundehaltern und ihren Vierbeinern begegnen. Allgemein war die Atmosphäre unter den Leuten sehr schön, alle waren offen und freundlich und haben dafür gesorgt, dass jeder einen friedlichen Urlaub hat.
Der Campingplatz selbst macht richtig viel für seine Gäste, Unterhaltungsprogramme, Ausflüge, ein kleiner Jahrmarkt, ja sogar ein Halloweenfest gab es. Warum das im Sommer stattfand wurde damit begründet, dass die Gäste ja nicht im Herbst kämen. 
Es gibt einen kleinen Kiosk, an dem man aus einer Speisekarte einige Snacks aussuchen kann. Besonders vielseitig ist das Angebot an Pfannkuchen und Pizzas. Im Restaurant kann man auch Fisch und Fleisch geniessen. Besonders die Beilagen haben uns immer richtig gefallen, da sie so üppig sind, dass man den Hauptgang fast nicht braucht. Richtig zu empfehlen ist der Fang des Tages.
Vom Camping aus kann man die süssen holländischen Städtchen der Gegend erkunden, richtige friesische Tradition erleben und auch einige kleine Schiffshäfen beobachten. Natürlich kann man Wassersport machen, Fahrräder mieten und vieles mehr. In rund neunzig Minuten ist man zudem für einen spannenden Tagesausflug in der Metropole Amsterdam.
Noch mehr Informationen über den Campingplatz sind hier zu finden.


You Might Also Like

0 Kommentare