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Mein erstes Jahr als Reisebloggerin - ein etwas anderer Jahresrückblick 2017

Was, du führst einen Reiseblog? Wie bist du denn darauf gekommen? Investierst du denn viel Zeit und macht so ein Blog nicht eine riesig viel Arbeit? Diese und andere Antworten und Meinungen findet ihr jetzt in diesem Post.
Schon länger war es mein Ziel, all meine Reiseerlebnisse zu sammeln und mein Wissen weiterzugeben. Und was eignet sich hierfür besser als ein Blog, auf den alle Zugriff haben? Doch so richtig angepackt habe ich es erst, als meine Freundin Noëmi meinte, ob ich auf unserer Reise nicht einen Blog führen möchte. Ich erzählte ihr, dass ich keine Ahnung habe, wie man sowas aubaut. Doch sie als Expertin machte mir Mut und ich beschloss, den Schritt zu wagen. Genug zu erzählen hatte ich ja. Gesagt getan.

Das war vor einem Jahr und was soll ich sagen? Ich liebe es. Mittlerweile schreibe ich regelmässig (oder versuche es zumindest) über die verschiedenen Länder auf unserer Erde, meine Erlebnisse und alles, was mit Reisen zu tun hat.
Übrigens habe ich im Oktober des Jahres meinen Blog umbenannt und Noëmi hat mir einen neuen Header inkl. Logo kreirt. Ich wollte etwas individuelles, etwas das zu mir passt. Oncearoundtheworld war nichts Besonderes mehr und fühlte sich nicht mehr richtig an. Kann ja schliesslich jeder. 😉
Ausserdem habe ich einen Reiseführer geschrieben und wir haben den Way2 Verlag gegründet, in dem wir spannende Projekte herausbringen werden. Mehr dazu zu einem späteren Zeitpunkt. Es fühlt sich jedenfalls alles gut und richtig an!
Ich denke, dass viele Menschen das Gefühl haben, bloggen ist nicht anstrengend und die Tätigkeit oft unterschätzt wird. Aber sogar ich als Hobbybloggerin inverstiere ziemlich viel Zeit in meine Posts. Die Fotos müssen perfekt sein, der Artikel sollte auch nicht nur aus fünf Sätzen bestehen. Für einen bildreichen Artikel benötige ich gut und gerne vier Stunden, denn die Bildauswahl muss ja auch getroffen werden. Ich schreibe Wort für Wort, lösche und beginne erneut zu schreiben. Bloggen ist sehr zeitaufwendig, aber ich liebe es und meiner Meinung nach, sollte das jeder tun, der einen führen möchte. Denn eines sei gesagt: Geld verdient man damit nicht so leicht. Es ist eine Leidenschaft, der man sich völlig hingeben muss. 
Wir haben 2017 viel erlebt in diesem Jahr und ebenso viel gesehen.
Wir spazierten über die Chinesische Mauer, genossen die Natur auf den Philippinen, sahen uns Singapur von oben an, verliebten uns in Australien, erlebten ein Erdbeben und tranken Wein über den Dächern von Malaysias Hauptstadt Kuala Lumpur. Und dies alles in drei Monaten. Ich bin so glücklich darüber, dass wir ein Stückchen mehr von der Welt sehen konnten.
Ausserdem übernachteten wir mehrere Male in unserem Wohnwagen und mit meiner Freundin Noëmi erkundete ich Luzern. Wir waren an verschiedenen Reiseveranstaltungen, an der Buchmesse in Frankfurt und ich begann mein Praktikum im Reisebüro.

Mein absoluter Lieblingstextabschnitt von 2017 stammt aus dem Post, aus dem ich von unseren ersten Tagen in Australien berichte:

Bereits nach einem Sprachaufenthalt vor drei Jahren war es mein sehnlichster Wunsch, Australien zu bereisen. Und hier sind wir nun. In der Hauptstadt von Westaustralien. In Perth. Ich realisiere: Mein Wunsch wird gerade wahr!

Schön oder? Es ist so wichtig, nie aufzugeben und seine Wünsche und Träume Wirklichkeit werden zu lassen.
Was ich an "meiner Arbeit als Bloggerin" auch liebe ist, dass ich auch meine andere Leidenschaft, die Fotografie, mit einbeziehen kann. Ich könnte stundenlang in durch die Landschaft streifen, um neue Motive zu finden. Mir ist bewusst, dass meine Bilder nicht profimässig sind, was auch völlig in Ordnung ist. Was ich jedoch merke ist, dass ich mich von Jahr zu Jahr verbessere. Und das ist Motivation genug.

Und auch für 2018 ist einiges geplant! Im April zieht es uns wieder nach Asien, denn wir machen erneut Thailand für zwei Wochen unsicher. Den Sommer geniessen wir hier in der Schweiz und möchten ab und an kleinere Ausflüge vornehmen. Gerne würde ich noch einige Städte entdecken wie etwa Edinburgh, Lissabon oder Marrakesch. Was jedoch gewiss ist: Wir werden jeden einzelnen Moment des Jahres geniessen!
Und ich danke euch. Jedem einzelnen, der mitgelesen hat oder mir Rückmeldungen zum Blog gab. 
Gerne möchte ich meine Leserzahl im nächsten Jahr halten können und wenn möglich, sogar vergrössern. 
Danke, dass ihr in 2017 mit mir dabei wart! 💙

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