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Postcards of Sal - let's explore the island!

*Werbung / keine Kooperation

Immer wenn wir in ein Land reisen, ist es uns wichtig, Land und Leute sehen und erleben zu können. Um die Kapverden deshalb möglich authentisch zu sehen (und gleichzeitig uns auch sicher bewegten!), entschieden wir uns, eine geführte Tour zu machen.
Wer mir schon länger folgt, weiss, dass wir es absolut lieben, mit einem Roller durch Asien zu reisen oder in einem Camper Australien zu erkunden. Doch unserer Meinung nach gestaltet es sich eher schwierig. die Insel auf eigene Faust zu erkunden. Diese befindet sich erst im Aufbau, die Strassen und Infrastruktur (z.B. Krankenhaus) sind dementsprechend noch nicht wirklich ausgebaut und fertiggestellt. Auch unser Fahrer, welcher Gott sei dank sehr erfahren war, musste meistens über holpriges Gelände fahren. 😉
Den Ausflug namens "Postcards of Sal", welcher exklusiv bei TUI angeboten wird, haben wir direkt im Hotel  bei unserem Reiseleiter gebucht.
Folgende Route wird dabei besucht: Murdeira - Palmeira (inkl. Spaziergang und Schnapsverkostung) - Buracona  - Terra Boa - Mittagessen in Espargos (unbedingt das Nationalgericht probieren!) - Salzsalinen inkl. schweben - Botanischer Garten.



★ Murdeira
Hier lebten bis vor der Jahrtausendwende nur sehr wenige Menschen. Der Ort wuchs aber mit dem zunehmenden Tourismus. Murdeira befindet sich an der Westküste von Sal und beheimatet schöne kleine Buchten. Die Baia da Murdeira ist sehr reich an Fischarten und deshalb als Meeresschutzgebiet ausgewiesen. Früher war im Dorf auch einmal eine Tauchschule ansässig, die aber mangelnder Kundschaft nach Santa Maria übersiedelte.
Wir liessen den Wind durch unsere Haare wehen und knipsten einige Bilder. Dann ging die Tour auch schon weiter.


★ Palmeira
In Palmeira, welches ebenfalls an der Westküste der Insel liegt, haben wir einen kurzen Spaziergang unternommen. Unser Guide hat uns auch noch den Nationalschnaps, den Grogue, und Kaffee gezeigt, von dem man degustieren konnte. Ist ja gar nicht meins! 😆 In Palmeira befindet sich auch jener Handelshafen, der von grossen Schiffen angefahren wird. Über diesen Hafen findet ein Grossteil der Güter seinen Weg ins Landesinnere und zu den Hotels. Das Bild der kleinen Stadt wird durch seine Wracks, Lagerhallen, Öltanks und Werftanlagen geprägt.



★ Buracona
Eine kleine Bucht im Südwesten der Insel? Das ist Buracona. Hart schlagen die blaugrünen, hohen Wellen an die dunkle Klippe. An einigen Stellen ist es sogar so klar, dass man bis auf den Grund sehen kann. Hier befindet sich auch das blaue Auge - das olho azul. Dies wird aber leider nur bei Sonnenschein sichtbar und lässt das Wasser hellblau leuchten. Schade, bei uns war die Sonne leider nicht zu sehen. Da war ich schon etwas enttäuscht, denn ich habe mich riesig darauf gefreut und war sehr auf das Spektakel gespannt. Doch gegen die Natur sind wir Menschen nun einmal machtlos.



★ Terra Boa & die Fata Morgana
Auch auf die Fata Morgana war ich super gespannt, denn so eine habe ich in meinem Leben noch nicht angetroffen. So ging es also von Buracona einige Minuten über holpriges Gelände durch die Wüste. Als wir ausstiegen, mussten wir uns in die richtige Position, in die Hocke, bringen, um die Fata Morgana zu sehen. Und ich war wieder einmal mehr beeindruckt, was das Zusammenspiel der Natur zu bieten hat.



★ Espargos
In der Hauptstadt der Insel Sal haben wir unser Mittagessen eingenommen. Dies bestand aus 3 Gängen, aus welchen man wählen konnte, und ist im Ausflugspreis bereits inkludiert. Mein Empfehlung ist es, unbedingt das Nationalgericht zu probieren. Der Eintopf ist super lecker und sättigend. Espargos entstand rund um den Hausberg, den Monte Curral, auf welchen wir auch hochfuhren und den Ausblick von oben genossen. Wow, sehr eindrücklich!



★ Pedro de lume
Als nächstes fuhren wir mit dem Minibus zu den Salzsalinen. Der kleine Ort Pedro de lume befindet sich im Osten der Insel. Die Salzsaline befindet sich auf dem Grund eines Vulkankraters und ist natürlichen Ursprungs.
Wir sind etwas darin geschwommen und geschwebt, was wirklich cool war. Bisher war mir nur bekannt, dass dieser Effekt im Toten Meer vorkommt. Aber die Salinen hier haben sogar einen noch höheren Salzgehalt im Wasser als das Meer im Nahen Osten!
Heute hat die Produktion des Salzes aber keine Bedeutung mehr und die Saline befindet sich in Privatbesitz.




★ Botanischer Garten
Zum Schluss des Tages ging es noch in den Botanischen Garten, den Viveiro. Dieser war voller Grün, beheimatete einige Tiere und hat sogar einen eigenen Kakteenzoo. 🌵 Am liebsten hätte ich ja allesamt gerne mit nachhause genommen! 
Wir machten einen Rundgang und bekamen sehr viel erklärt dabei, was super interessant war und ich lernte dabei einiges. Der Garten mit dem Streichelzoo ist unabhängig und man kann auch Pflanzen kaufen oder auch für Events mieten.







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