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Edinburgh - das Tor in die Highlands


"Meine Damen und Herren, in Kürze setzen wir zu unserer Landung in Edinburgh an." Wir schauten uns an und grinsten. Endlich waren wir da, bereit, die schottische Hauptstadt und das Hochland zu erkunden. Was meinst du? Konnte Edinburgh uns begeistern?



❤ Fakten
Edinburgh ist die Hauptstadt von Schottland und nach Glasgow die zweitgrösste Stadt des Landes. Rund 470'000 Einwohner, hauptsächlich Schotten und Iren, nennen diese ihr Zuhause. Auch wirtschaftlich ist Edinburgh hoch im Kurs und verfügt nach London über die zweitstärkste Wirtschaft im Vereinigten Königreich. Die Stadt ist ausserdem ein wichtiges Handelszentrum, welches Schottland mit Skandinavien und Kontinentaleuropa verbindet. Früher, während des 19. Jahrhunderts, wurde Edinburgh hauptsächlich vom Verlagswesen, Banken oder dem Brauereiwesen geprägt. Zeit verändert sich ja bekanntlich und so liegt der Schwerpunkt heute auf Bildung, Forschung und den Finanzdienstleistungen. Und auch den Tourismus darf man nicht vergessen, denn dieser ist ein wichtiger Bestandteil der Wirtschaft Edinburghs, denn es ist nach London die am meisten von Touristen besuchte Stadt Grossbritanniens.

☀ Beste Reisezeit
Grundsätzlich kann man schon sagen, dass das Land das ganze Jahr über bereisbar ist. Während es in den Städten eher milder sein kann, kommt es nicht wenig vor, dass es in den Highlands schneit und kalt ist. Doch wie sagt man so schön: Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung.
Wir wollten aber Schottland unbedingt auch mal Ende Winter erleben und so entschieden wir uns, im März hinzureisen. Ursprünglich war der Plan, lediglich vier Tage in Edinburgh zu bleiben, doch zu gross war unser Reisefieber. So beschlossen wir, nachdem wir das Klima begutachteten, dass wir doch noch zwei Tage ins Hochland fahren wollten.

✈ An- & Einreise
Noëmi und ich sind mit der Fluggesellschaft Swiss von Zürich nach Edinburgh geflogen. Der Flug dauerte rund 02:20 Stunden und verlief pünktlich und problemlos. Unser Pilot kündigte vor dem Rückflug einige Turbulenzen an, welche jedoch nicht eintrafen.

Für die Einreise nach Schottland benötigen Schweizer Staatsbürger entweder eine bis nach Rückreisedatum gültige Identitätskarte oder einen Reisepass. Ein Visum wird nicht benötigt. Andere Staatsbürger informieren sich am besten bei der zuständigen Botschaft über die Einreisebestimmungen.

😴 Übernachten
Sleepless in Edinburgh? Nicht ganz! Für die beiden Nächte in der Stadt buchte ich uns ein Doppelzimmer im Mercure Edinburgh Haymarket. 
Das Hotel liegt zentral und ist sehr sauber. Gebucht haben wir ohne Verpflegung, da wir uns dachten, dass man in Edinburgh bestimmt lecker frühstücken kann. Wir haben die erste und die letzte Nacht in dieser Unterkunft verbracht und waren zufrieden damit.



#exploreEdinburgh

Edinburgh Castle:
Eines der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten in Schottland ist das Edinburgh Castle. Direkt im Zentrum der schottischen Hauptstadt thront es auf dem Castle Rock. Wann man das erste Mal begann, eine Burg darauf zu bauen, ist bis anhin nicht mit Sicherheit zu sagen, das älteste bekannte Gebäude stammt aus dem 12. Jahrhundert. In den darauffolgenden Jahrhunderten wurde die Burg mehrfach belagert, zerstört und auch wieder aufgebaut.

Übrigens: Wenn du um 13:00 Uhr einen Knall in Edinburgh hörst, mach dir keine Sorgen. Denn dann handelt es sich mit 99%iger Sicherheit um die "One o'clock gun", welche, ausser am Sonntag, jeden Tag zur selben Zeit abgefeuert wird. Die Kanonen werden heute zwar nicht mehr benötigt, jedoch erfreute sich dieser Brauch bei den Touristen an grosser Beliebtheit und wird aus diesem Grund auch fortgesetzt.

Man kann die Anlage entweder so wie wir auf eigene Faust erkunden oder an Touren teilnehmen. Auf jeden Fall ein "Must See" und sehr interessant.
Alles über das Edinburgh Castle ist hier zu finden.







Dugald Stewart Denkmal:

Auf dem Calton Hill befindet sich (zumindest für mich) das Wahrzeichen Edinburghs. Wann immer ich die Stadt im Internet besuchte, erschien dieses Bild. An unserem letzten Tag in Schottland sind wir hinaufgewandert. Nun ja, oder zumindest einige Stufen hochgestiegen. Die Aussicht von oben auf die Stadt herunter ist phänomenal und wir hatten echt Glück mit dem Wetter - die Sicht war klar und es windete nur ein bisschen.

Das Denkmal wurde im Jahr 1831 fertiggestellt und ist ein Andenken an den schottischen Philosophen Dugald Stewart.





Royal Mile:
Die Royal Mile entlang zu laufen gehört meiner Meinung nach in Edinburgh einfach dazu. Auch wer Souvenirs und Alkohol wie Whisky oder Gin sucht, ist hier genau richtig. Die Royal Mile befindet sich in der Altstadt der schottischen Hauptstadt und führt vom Edinburgh Castle bis zum Holyrood Palace. Die Strasse ist übrigens tatsächlich eine schottische Meile lang. 😊




Greyfriars Kirkyard:
Eigentlich bin ich überhaupt nicht gerne auf Friedhöfen, doch als eingefleischte Harry Potter Fans durften wir uns einen Besuch nicht entgehen lassen! Der Friedhof befindet sich am südlichen Ende des historischen Stadtkern Edinburghs. Bereits seit dem späten 16. Jahrhundert finden hier Begräbnisse statt. Die geschlossenen Gewölbe findet man am südlichen Ende des Friedhofs, alle mit soliden Mauern oder Eisengitter versehen, um damit die Leichenräuber abzuschrecken! 

Natürlich durfte bei unserem Besuch auch eine ganz bestimmte Ruhestätte nicht fehlen - der Name, den J.K. Rowling wohl als Inspiration für Voldemort galt: Thomas Riddell.
Das Grab von "Tom Riddle" ist übrigens auch auf Google Maps zu finden!

Ich finde, dass der Greyfriars Kirkyard extrem interessant ist und eine wahnsinnige Ruhe ausstrahlt. Hat mir gut gefallen - wenn man das von einem Friedhof denn überhaupt sagen kann!






Hast auch du Edinburgh schon einen Besuch abgestattet? Und was denkst du über die schottische Hauptstadt? Im nächsten Artikel nehmen wir euch mit auf unseren Roadtrip durch die Highlands.


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