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Honeymoon auf Teneriffa

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Teneriffa ist die grösste der kanarischen Inseln, die zu Spanien gehören. Topografisch zählt Teneriffa zu Afrika und liegt an der Küste vor Marokko und der Westsahara. Die Sprache, die dort gesprochen wird, ist spanisch. Seine Ware bezahlt man in Euro. Teneriffa ist bekannt für den Vulkan El Teide, die abwechslungsreiche Natur und den Karneval, der immer ein grosses Fest ist.

Die kanarische Insel verfügt über ein mildes Klima, wobei es im Norden meist kühler und regnerischer ist als im Süden. Teneriffa kann das ganze Jahr über bereist werden, nur zum Baden im Meer ist es im Winter etwas zu kalt - denn Teneriffa liegt im Atlantik.

Wir besuchten die Insel im November und im Süden war es rund 26 Grad und im Norden etwa 18 Grad und regnerisch.



✈ Anreise
Nach Teneriffa gibt es Flüge ab Zürich und Basel mit verschiedenen Fluggesellschaften. Wir sind früh am Morgen ab Basel geflogen. Die Flugzeit dauert rund 4 Stunden 20 und die Zeitverschiebung muss ebenfalls mit einberechnet werden.

Wir haben uns am Flughafen von Teneriffa einen Mietwagen für den ganzen Aufenthalt gebucht, da wir noch einige Ausflüge unternehmen wollten.

☑ Einreise & Visum
Für die Einreise nach Teneriffa ist für Schweizer Staatsbürger eine gültige ID oder ein gültiger Reisepass erforderlich. Ein Visum wird nicht benötigt.

♡ Unterkunft
Für unsere Flitterwochen haben wir uns für das Hotel "Royal Hideaway Corales Beach" entschieden. Das Adults-only Hotel war dafür einfach perfekt und unsere Juniorsuite mit Whirlpool auf dem Balkon und einer traumhaften Aussicht hat unsere Erwartungen sogar noch übertroffen! Das Personal war einfach in jedem Bereich zuvorkommend, kompetent und unglaublich nett. Uns hat es wirklich nie an etwas gefehlt. Das Hotel verfügt auch über einen Wellnessbereich, bietet viele Unterhaltungsmöglichkeiten (Yoga, Pilates, Plogging..) an. Was das Essen anbelangt, können wir ebenfalls nur davon schwärmen und die Auswahl war riesig. Für den gebuchten Mietwagen bietet sich die Möglichkeit, ihn entweder draußen zu parken oder gegen Gebühr in der Tiefgarage unterbringen zu lassen.
Übrigens: Wer Ausschau hält und viel Glück hat, kann vom Balkon aus sogar Wale im Meer beobachten - so wie wir an unserem letzten Abend. ♡🐋

Das Royal Hideaway Corales Beach ist eine Empfehlung, die absolut von Herzen kommt.



Was kann man auf der Insel unternehmen?
Hier kommen unsere Ausflugsideen:

El Teide Nationalpark:
Der Parque Nacional del Teide, wie er auf Spanisch genannt wird, ist ein Schutzgebiet auf der kanarischen Insel Teneriffa. Benannt wurde er nach dem Berg Teide, welcher seit 2007 zum UNESCO- Weltkulturerbe gehört. Es ist das älteste und grösste Schutzgebiet seiner Art, welches auf den Kanaren zu finden ist. Am ersten Tag, als wir mit der Seilbahn nach oben wollten, war es leider zu windig. So sind wir einfach noch durch den Nationalpark gefahren, was auch wunderschön war. Man kann im Park auch sehr gut wandern, rund 38 offizielle Wanderrouten sind hier aktuell zu finden. Wichtig ist aber immer, sich dementsprechend zu kleiden (warme Kleidung, gute Wanderschuhe, da es oft uneben sein kann etc.) und immer das Wetter im Auge zu behalten.

Uns hat es sehr gut gefallen und die immer abwechselnde Landschaften sind sehr eindrücklich. Unbedingt vorher das Wetter prüfen (nicht so wie wir) und Tickets online vorbestellen. Es kann nämlich sehr gut sein, dass diese bereits am morgen früh ausverkauft sind. Das Ticket kostet aktuell 27 Euro pro Erwachsenen für die  Hin- und Rückfahrt auf dem Berg. Alles weitere für den Ausflug ist hier zu finden. Dort kann man übrigens auch prüfen, ob die Seilbahn in Betrieb ist oder nicht.

Wir waren übrigens an einem anderen Tag doch noch mit der Seilbahn nach oben gefahren und haben die tolle Aussicht genossen.



Masca:
Die Anreise nach Masca ist zwar alles andere als gemütlich (so haben es jedenfalls wir empfunden), aber wunderschön. Die Serpentinen wird man nie mehr im Leben vergessen. Der Ausblick entschädigt dafür aber wirklich alles und es sieht genau so aus, wie man es sich vorstellt: Ein kleines Bergdorf, eingebettet zwischen den hohen Felswänden.

Masca liegt im Nordwesten der Insel in einem Vulkankrater im Teno- Gebirge. Das Dorf besteht aus verschiedenen Ortsteilen, welche sich über die Berghänge verteilen. Die Felder in Masca werden als Terrassen angelegt und zwar überall, wo es nur möglich ist. Einige Lebensmittel wie etwa Kartoffeln, Zwiebeln, Knoblauch, Palmsaft, Ziegenkäse und Zitrusfrüchte galten bis Ende des 20. Jahrhunderts als Spezialitäten. Der Grund für die ertragreichen Ernten sind sogenannte Galerias (Wasserstollen). Diese wurden über Generationen in den "Monte del Aqua" getrieben.


Übrigens: 2011 wohnten in Masca gerade einmal 105 Einwohner in ca. 80 Häusern. Ganz speziell ist die Bauart der Häuser im Bergdorf. Diese wurden zweistöckig an die Bauhänge gebaut. Auch wenn sich mehrere Zimmer im Haus befinden, sind diese im Innern nicht miteinander verbunden, sondern werden über separate Eingangstüren betreten.



Acantilados de los Gigantes:
Der Ort Los Gigantes befindet sich im Westen Teneriffas. Bekannt ist der Ort durch die Steilküsten, welche man vom Land und vom Meer aus betrachten kann und den Besuchern von einem Plateau aus einen spektakulären Anblick bieten. An dieser Stelle fallen die Felsen bis zu 450 Meter senkrecht ins Meer ab. Sehr eindrücklich! 

Eine andere Möglichkeit, die Acantilados de los Gigantes zu besichtigen, ist vom Meer aus. Das haben wir zwar nicht gemacht, doch der Anblick soll sogar noch spektakulärer sein als von Land aus. Hierfür bucht man sich am besten einen Ausflug bei einem lokalen Veranstalter. Oft sind diese sogar noch mit Beobachtungen von Walen und Delfinen kombiniert. Die Säugetiere leben unmittelbar vor der Küste. Ein wunderschönes Erlebnis.



Rural de Anaga:
Tiefe Täler, eine aufsteigende Gebirgskette, kleine Buchten und dichte Vegetation - dies alles ist im Rural de Anaga Naturpark vereint. Der Park verfügt über eine Gesamtfläche von rund 15'000 Hektar und beheimatet eine grosse Vielfalt endemischer Tier- und Pflanzenarten. Der Park ist bei Einheimischen und Touristen sehr beliebt. Das Anaga- Gebirge zählt zu den ältesten geologischen Formationen Teneriffas und bei einer Wanderung oder einem Spaziergang kann man auch einige dieser Formationen sehen, wie beispielsweise Türme aus alten Vulkanschloten oder auch Dykes. Das sind Risse, welche mit Magma gefüllt sind. Im Naturpark sind auch viele Vogelarten zu finden, weshalb er auch zum Vogelschutzgebiet erklärt wurde.

Da es bei uns in Strömen geregnet hatte, unternahmen wir lediglich einen kurzen Spaziergang. Der Kontrast zum Süden der Insel ist eindrücklich und die dichte Vegetation aus Bäumen, Moos und so viel Grün hat uns gut gefallen. Wir kamen uns vor, als wären wir in die Zeit zurückgereist und uns in der prähistorischen Zeit wiederfanden. 😊



San Andrés:
Die eher kleine Gemeinde San Andrés liegt im Nordosten der Insel. Es ist ein Dorf, welches komplett an den Berghang gebaut wurde. Aktuell zählt der Ort rund 7400 Einwohner. Die Ureinwohner gaben San Andrés gleich mehrere Namen: Abicor, Abicoré und Ibaute. Bis 1940 war die Gemeinde lediglich über einen Trampelpfad zu erreichen, dort wurde bei Ausgrabungen eine der bekanntesten kanarischen Mumien gefunden. Die Kirche Iglesia de San Andrés, eine der ältesten katholischen Kirchen der Kanaren, wurde zwischen den Jahren 1505 und 1510 gebaut. Sie weist eine bemerkenswerte Kolonialarchitektur auf.

Auch heute leben die Menschen in San Andrés immer noch vom Fischfang. Doch wie überall, schuf auch hier der Tourismus zahlreiche Arbeitsplätze. Das Dorf selbst ist aber glücklicherweise ursprünglich geblieben. 

Unser Tipp: Unbedingt mit dem Mietwagen die Strasse gegenüber von San Andrés hinauffahren. Die Aussicht ist umwerfend.



Playa de las Teresitas:
Einer der bekanntesten Strände der Insel und zugleich der Hausstrand von Santa Cruz ist der Playa de las Teresitas. Er liegt im Nordosten der Insel, nahe San Andrés. Die Palmen und der helle Sand verspüren ein karibisches Flair, wo man herrlich entspannen kann. Der Strand ist jedoch nicht ursprünglichen Ursprungs. Im Jahre 1973 wurden von der Verwaltung mehrere tausend Tonnen Sand der Sahara aufgeschüttet, weshalb der Strand auch besonders flach abfällt. Als wir den Strand besuchten, war es windig und kühl - was uns einen fast menschenleeren Strand bescherten. Wir sassen dort, haben den warmen Sand unter den Füssen gespürt und die Wellen beobachtet - sehr entspannend.

Unser Tipp: Auch hier unbedingt mit dem Mietwagen die Strasse gegenüber von San Andrés hinauffahren. Die Aussicht ist fantastisch!



Loro Parque:
Gegründet wurde der Loro Parque im Dezember 1972. Anfangs war er ein Paradies für Papageien und zählte lediglich 25 Angestellte und 150 Papageien. Er wies eine Fläche von 13'000 Quadratmeter auf. Nach und nach hat sich der Loro Parque aufgrund seiner Schönheit, den ausgezeichneten Tieranlagen und dem Respekt vor der Natur zu einem der schönsten Zoos weltweit entwickelt.

Tiere können nicht sprechen, weshalb sie uns ihre Probleme nicht mitteilen können. Deshalb sind Zoos und Naturschutzzentren eine gute Möglichkeit, diese Interessen bestmöglich zu vertreten. Auch der Loro Parque gibt sein bestes, diese auch zu verwirklichen.

Der Park zählt zu einem der stärksten Magneten für Touristen und ist immer einen Besuch wert. Wir haben die Discovery Tour gebucht und waren sehr begeistert. Diese dauert rund 1 Stunde 45 Minuten und kostete bei unserem Besuch ca. 61 Euro. Diese haben sich aber mehr als gelohnt, denn wir haben sehr viel Interessantes erfahren und durften hinter die Kulissen blicken. Die Touren werden in verschiedenen Sprachen, unter anderem auch auf Deutsch, angeboten.



Falls auch du schon auf Teneriffa warst und noch weitere Tipps hast, freue ich mich auf deinen Kommentar. Wir finden auf jeden Fall: Teneriffa ist immer einen Besuch wert.

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1 Kommentare

  1. Hi Stefanie. Toller Beitrag, der mich sofort wieder hinbeamt. Ich schwärme auch noch von der Insel. Wir waren jetzt insgesamt 2x dort. Immer jeweils im November. Mein letzter Reisebericht hält eine Menge Input bereit - falls Ihr also nochmal dort sein ... stöbert ruhig mal hier: https://tripp-tipp.de/teneriffa-ein-reisetagebuch/

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